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26.11.16 22:39 Alter: 362 days

Turnshow zum Jahresabschluss

Rubrik: Turnen

Von: bie

Turnen around the world

„Turnen around the wold“ lautete das Motto der Turnshow der Turnabteilung des TSV Erding am Samstag 26. November 2016 in der Semptsporthalle Altenerding. Die, von Abteilungsleiterin moderierte, Reise um die Welt starteten die 118 Akteure im Alter von drei bis 24 Jahren mit einer Gymnastik in Deutschland. Danach ging es auf der Arche Noah zusammen mit den wilden Tieren weiter. Das Schiff gestaltet aus Bänken und Kästen diente dabei den Kleinsten der Eltern-Kind-Gruppe zum Balancieren und Springen. Schließlich strandete das Schiff in Kenia, wo sich die Löwen in großen Sprüngen auf dem Trampolin versuchten. Die Kleinkindergruppe von Cornelia Schadt und Patricia Reinsch zeigten ihr in wenigen Wochen erlerntes auf ein Medley aus König der Löwen.

Nach diesen ersten Stationen sorgte der Nikolaus für eine kurze Unterbrechung. Für alle kleinen Akteure hatte er eine Kleinigkeit dabei. Und für die noch kommenden größeren ließ er einen Sack mit Überraschungen da.

Schließlich ging die Reise in China weiter. Die Nachwuchs-Wettkampfgruppe der Mädchen im Alter von sechs bis acht trat als Reisbäuerinnen auf und präsentierte eine Bodenübung mit kleinen Kästen. Handstände, Rad und Rolle konnten einige schon perfekt. Alle zusammen überzeugten sie die voll besetzten Ränge und heimsten mehrmaligen Zwischenapplaus ein. Die feurigen Spanierinnen, die Mädchen des allgemeinen Turnens ab acht Jahren, zeigten Ihre Freude an Bewegung: mit Band am Schwebebalken und mit Akrobatik am Boden - besonderes Kompliment gilt diesen Mädchen, da sie die Choreographien dazu fast alleine ausgetüftelt haben. Es ging weiter nach Amerika. Im Wilden Westen trafen wir auf sich anschleichende Indianer. Die wilden Cowboys waren Ihnen mit fetziger Country Musik dicht auf den Fersen. Nach einem kurzen Angriff, folgte die Versöhnung und gemeinsam ging es ans Trampolin. Gewagte Sprünge und einige Überraschungen später gab es sogar Standing Ovations für diese schwungvolle und lustige Einlage. Veronika Stricker hatte mit Ihren Anfängerinnen einen orientalischen Bauchtanz einstudiert. Kräftig wurden die Hüften geschwungen so dass die lila Hüfttücher mit den Silbermünzen laut klimperten. Den Schlusspunkt vor der Pause setzten ein weiterer Teil der Wettkampfgruppe Mädchen mit Ihrer Bodenkür zu Neunt. Sie repräsentierten Russland und setzten das Lied Kalinka auf Ihre eigene turnerische Weise in Szene. Nun konnten sich alle am reichhaltigen Pausenbuffet aus Spenden von den Turneltern stärken.

Mit „Waka Waka“ von Shakira wurde in Südafrika die Reise fortgesetzt. Unter der Leitung von Doris Corsten hatten die Wettkampfmädchen hierzu eine kunterbunte Tanzeinlage vorbereitet. Ein ganz besonderes Highlight gab es schließlich in Bayern, der nächsten Station. Nina Schels, Carina Meilinger und Florian Schulte – drei Eigengewächse des TSV und heutige Trainer – wollten es gar nicht langsam sondern schnell. Sie beeindruckten sitzend im Bob, aber ganz besonders alle Mädchen und Jungs mit ihren Flick-Flacks und Salti. Das hätten die jungen den „alten“ in ihren schicken Lederhosen gar nicht mehr zugetraut. Man blieb in Deutschland wo die fortgeschrittenen Mädchen einen Überblick über das deutsche Turnen gaben. Von Gymnastik auf Musik, über Rhythmische Sportgymnastik mit Band und Reifen bis hin zu klassischem Bodenturnen. Und schon fand man sich im Nahen Osten, in Indien wieder. Bollywood wurde mit einem indischen Tanz und einer Stufenbarren-Übung von den großen Mädchen der Wettkampfgruppe repräsentiert. Das Lied des indischen Sängers Abhijeet sorgte für eine ganz besonders gute Stimmung. „Die ganze Halle hat immer mitgetanzt, wenn wir unsere Übung einstudiert haben“, sagte eine der Akteurinnen. In Hawaii wurde die Schriftsprache erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Daher hatte Gesang und Tanz – der Hula – eine besondere Bedeutung für Überlieferungen. Mit Ihren Bändern erzählte eine weitere Gruppe der Wettkampfmädchen vom Regenboden und der Welt darüber in ihrer Boden-Übung. Nicht fehlen durfte in der Show eine Power-Turnen-Einlage. Mit Masken und Mäntel wie im Karneval in Venedig wurde Synchronturnen mit Handstand, Rad und Überschlag, sowie Flick-Flacks und Salti auf der provisorischen Tumbling Bahn gezeigt. Stolz gingen die Mädchen von der Matte, stolz waren die Eltern und entsprechend der Beifall. Endlich waren auch die Jungs an der Reihe. Mit Stöcken bewaffnet gingen die Fünf von Trainer Andreas Knauer im Kampf aufeinander los. Den Schlägen ausgewichen wurde mit Flick-Flack am Boden oder mit Saltos übers Trampolin. Eine schlagkräftige Übung, die einen schlagkräftigen Applaus verdiente. Bei den letzten beiden Stationen waren wieder die Wettkampf-Mädchen aktiv. Zuerst im Regen in England. Mit Schirm auf dem Schwebebalken. Besondere Höhepunkte waren Handstand und Rad auf dem 10 cm breiten Gerät, sowie Salto und freies Rad als Abgang. Und zu guter Letzt ein Abstecher nach Frankreich – dem Land der Liebe und der Liebenden. Ein Thema, das die Mädchen Lucia Schwarz, Lara Biener, Theresa Oberleitner und Lisa Römer mit einer kleinen Liebesgeschichte zweier Pärchen turnerisch darstellten. Der Heiratsantrag am Ende sorgte schließlich für den romantischen Schlusspunkt der Show.

Zum ersten Mal wurde die Show an einem Samstagabend mit Nutzung von Beleuchtungstechnik durchgeführt. Am Ende waren sich alle einig: der Mehraufwand hat sich gelohnt! Die Show war ein voller Erfolg, der nächstes Jahr wiederholt werden soll, am 25. November 2017, wieder in der Semptsporthalle Altenerding.

 

 

 

Hier noch ein Link zu einem kurzen Foto-Album: Öffnet externen Link in neuem FensterWeihnachten 2016